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Jerusalem

 

Jerusalem – seit Jahrhunderten eine der wichtigsten Städte

 

Die Stadt Jerusalem ist auch heute noch eine der wichtigsten Städte der Welt und kann auf eine bewegte und ebenso wichtige Geschichte zurückblicken. Die geschichtlichen Ursprünge der bekannten Stadt Jerusalem führen zurück ins 18. Jahrhundert v. Chr. , als die „Stadt des Friedens“ als kleiner, kanaanäischer Stadtstaat begann.


Als das zweite Jahrtausend seinem Ende entgegensah, gehörte das uns heute bekannte Israel noch zum Stamm der Jebusiter, wie es zahlreiche Berichte aus dem Alten Testament jedenfalls glaubhaft darstellen. Im Jahre 997 v. Chr. Wurde die Stadt durch die Soldaten des Königs David erobert und war seither als „Davidsstadt“ bekannt. Es dauerte nicht lange, bis sich die Stadt zum politischen, aber auch religiösen Mittelpunkt des Israeliten-Reiches entwickelte. Auch für das Judentum spielte Jerusalem schon seit jenen Tagen eine wichtige Rolle. König Salomo, Sohn des Davids, ließ in den Jahren um 969 - 930 den ersten jüdischen Tempel errichten, der damals wie auch heute als Nationalheiligtum gilt und eines der wichtigsten Bauwerke der gesamten Stadt darstellt.


Während in den kommenden Jahrzehnten zahlreiche Kämpfe um die berüchtigte Stadt verzeichnet wurden, gelang es den Babyloniern im Jahre 586 v. Chr. Unter Führung des Kriegsherrn Nebukadnezar II. Die Stadt einzunehmen, woraufhin auch der Tempel zerstört wurde, der allerdings direkt wieder aufgebaut wurde, nachdem die Stadt von den Babyloniern befreit wurde. Unter Herodes I. Wurde der Tempel unter römischer Herrschaft sogar erweitert.


Israel war schon damals eine beeindruckende Stadt und ein alter Text besagte: „Zehn Maß Schönheit kamen in die Welt, Jerusalem nahm neun und der Rest der Welt eines“. Noch heute ist Jerusalem eine der wichtigsten Städte und beherbergt Menschen aus den unterschiedlichsten Ländern. Leider sorgt die Menschen islamischen Glaubens immer mehr für Spannungen und blutige Gefechte, wodurch Israel als Urlaubsziel massiv an Attraktivität verloren hat.


Dennoch hat Israel eine Menge schöner Bauwerte und zahlreiche historische Städten zu bewundern, die für Besucher geöffnet sind. So sollte man bei einem Besuch in Israel die Grabeskirche im christlichen Viertel keinesfalls verpassen, denn hier soll seinerzeit Jesu ans Kreuzt genagelt worden sein und auch sein Grab soll sich hier befunden haben. Ein ebenso wichtiges Highlight stellt der Felsendom dar, dessen Kuppel mit Blattgold überzogen wurde. Beim Bau sollen 100.000 Golddinare übrig geblieben sein, welche die Architekten lieber für die Kuppel verwendeten, statt in die eigenen Taschen fließen zu lassen.




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